April 10, 2019

Resonanz

„Mehr als nur Ersatzmann“ 

Thomas Wise dirigiert Chur Cölnisches Orchester und Klassische Philharmonie Bonn

…das ebenso straffe wie elegante Dirigat von Wise spornte das Orchester zu einer mitreißenden Wiedergabe an, alles klang plastisch und federnd…(Chur Cölnisches Orchester)“

„… Unter Leitung des für den erkrankten Heribert Beissel eingesprungenen Thomas Wise…sehr kultiviertes und strukturklares Spiel…entsprechend durchsichtig und feinnervig geriet Mozarts Sinfonie KV202, …dieses ebenso klug wie lebendige Musizieren setzte sich in Joseph Haydns Sinfonie Nr. 102 fort. Alle Beteiligten gingen mit einem Lächeln aus dem Konzertsaal…(Klassische Philharmonie Bonn)“ 

                                                                                                                        7. März, 2018   Matthias  Nofze, General-Anzeiger, Bonn 

„Von Märchen und Mozart“

Konzert der Klassischen Philharmonie Bonn mit Violinisten Ziyu He, Karlsruhe

„ …Thomas Wise eingesprungen, was der Frische und Lebendigkeit des Musizierens keinerlei Abbruch tat…(Mendelssohn Melusine-Ouvertüre) ..temperamentvoll und dynamisch differenziert…(Reger Mozart-Variationen) -eine Meisterleistung des Komponisten wie seiner Interpreten.“

                                                                                           8. März, 2018   Claus-Dieter Hanauer, Badische Neueste Nachrichten 

„Brillanz und Souveränität“

Wiener Klassik-Abend begeistert – Oetker-Halle

„ Der für den erkrankten Heribert Beissel eingesprungene amerikanische Dirigent Thomas Wise zauberte mit einem sparsamen, aber wirkungsvollen Dirigat…Hatte man schon bei Mendelssohn gespürt, wie gut der bescheidend auftretenden Dirigent Thomas Wise das Orchester aufblühen lassen kann, , und wie vorbildlich er in dem langen Orchestervorspiel in Beethovens (Violin) Konzert dem Solisten den Boden bereitete, um dann mit dem Orchester in einen spannenden Wettbewerb mit der Sologeige zu treten, so freute man sich nun auf Regers Mozart-Variationen. Es gelang Thomas Wise in geradezu exemplarischer Art, die Charaktere der einzelnen Variationen so plastisch herauszustellen, dass man sich als Zuhörer mal ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte…als Glanzstück empfand das Publikum offenbar die Fuge, deren Aufbau durch Thomas Wise nachvollziehbar wurde.“

                                                                                      19. März, 2018  Armin Kansteiner,  Westfalen-Blatt, Bielefelder Zeitung

KLAVIER

Überschwang und Weltschmerz

„…Eröffnet wurde der Abend mit dem f-moll Quintett von Ottorino Respighi, vergleichsweise leichte Kost, aber wunderschön gespielt, vor allem das Finale mit ungemein lyrischen Episode vor dem mit großem Schwung absolvierten fulminanten Schluss. Hier zeigte sich bereits, dass das Schnitzler Quartett und Thomas Wise bestens miteinander harmonieren, musikalisch wie akustisch, denn die luftige Akustik des Gemeindesaales rückte beide Partner gleichermaßen und absolut gleichberichtigt in den Vordergrund. Das war auch bei Robert Schumanns Es-Dur Quintett Op. 44 der Fall, ein veritables Gute-Laune Stück, dessen erster Satz eine gelungene Mischung aus musikalischem Überschwang und lyrischen Episoden war. Auch der stockende, tastende Beginn des langsamen Satzes und der liedhafte Mittelteil wurden bestens kontrastiert. Insgesamt spielte das Schnitzler Quartett ausgesprochen kultiviert und feinsinnig, und auch Thomas Wise fand stets die richtige Balance zwischen virtuosem Aplomb und taktvollem Ensemblespiel.

Nach der Pause hatte man mit dem A-Dur Quintett von Antonin Dvorak ein weiteres musikalisches Schwergewicht auf dem Programm. Im Kopfsatz hatte der Gegensatz von schönstem, schmalzigem Melos und virtuoser Verve nicht besser gelingen können, genauso wie die differenziert herausgearbeiteten melodischen Verschachtelungen im Finale, die nicht nur im Fugato gegen Ende des Satzes sehr durchhörbar gelangen.Aber auch der Charakter des zwischen geerdetem Überschwang und melancholischem Weltschmerz changierenden Andante wurde genauso wie der des heiter-gelösten Scherzos pointiert herausgearbeitet.“

                                                                                                                            Krawinkel, General-Anzeiger, Bonn, 6. Februar 2017

„…Die beteiligten Musiker, Werner von Schnitzler, Violine, Eduard Bayer, Violine, Mischa Pfeiffer, Viola, Yan Vaigot, Violoncello und Thomas Wise, Klavier spielten brilliant. Das hatte man zuvor in dem Klavierquintett von Ottorino Respighi erleben dürfen. Ein Unisono, das seinen namen wirklich verdient – so gut waren sie zusammen- wurde kontrastiert mit einem höchst virtuosen Pianisten. Expressive Musik an der Schwelle zur Moderne. Musik, welche mit der Romantik abgeschlossen hatte und diese in Neues umwandelte.

Die Romantik gab es dann nach der Pause mit dem Klavierquintett Es-Dur Op. 44 von Robert Schumann. Ein brillantes Feuerwerk gezündet von Thomas Wise und dem Schnitzler Quartett. Auch hier spielten die Musiker mit vollem Einsatz und einem inneren Zusammenhalt, der sich in musikalischer Qualität auszahlte. Ohne Zugabe ließ sich der Abend nicht beenden. Dafür gab es das Scherzo aus dem Quintett Op. 81 von Antonin Dvorak, virtuos und mit guter Laune gespielt.“

                                                                                                                   C. Konkulewski, Kölner Stadt-Anzeiger, 31. Januar 2017

Klarheit im Dschungel: Liszt-Italie

„ Thomas Wise, Studienleiter an der Bonner Oper und ein ausgezeichneter Pianist dazu, war ein idealer musikalischer Vermittler der die komponierten Kunst- und Reise-Eindrücke aus Italien. Wise versteht es, mit schönen Klangschattierungen Atmosphäre zu schaffen, für Klarheit im Dschungel der virtuosen Vertracktheiten zu sorgen und Dekoratives wie Abgründiges aufzuzeigen. „Les jeux d´eau á la Villa d´Este” gerieten zum impressionistischen Klangzauber. “Il Penseroso“, harmonisch wagnisreiche Komposition über eine Skulptur Michelangelos in der Medici-Kapelle, wurde zum grüblerisch angelegten Trauermarsch. Die abschließende große Dante-Fantasie hatte Wucht und Wehmut. – Begeisterung im Publikum.“

                                                                                                                 Ulrich Bumann, General-Anzeiger, Bonn, 21. Januar 2015

Chopin

„…In der g-Moll Ballade, op. 23 erwies er sich als zupackender Virtuose, doch kam er zumeist, wie etwa im Nocturne H-Dur aus op. 62 auf Samtpfoten daher, immer um eine äußerst sensible und vielschichtige Darstellung bemüht.“

                                                                                                                                                          G. Krahwinkel, General-Anzeiger, Bonn

„…Schuberts letzter Klaviersonate in B-Dur, ein Werk von unerschöpflicher Melodienfülle, das mit seiner Dauer von nahezu 50 Minuten jeden Pianisten vor die Herausforderung stellt, über eine lange Distanz Spannung zu bewahren. Wise gelang dies außerordentlich gut, mit großer gestaltender Ruhe und einem nachdenklichen, quasi singenden Grundton. Sinn für Farben und Nuancen (auch in der Tempogestaltung) macht sein Spiel aus, ob in der Innerlichkeit des ersten Satzes oder in dem fast porzellanen klingenden Scherzo. Es war eine hoch konzentrierte Interpretation von milder Wehmut. Viele Bravos für den Pianisten im Bonner Opernfoyer.“

                                                                                                              Ulrich Bumann, General-Anzeiger, Bonn, 27. Februar 2013

“Virtuoses vom äußersten Rand” (Schlagzeile Liszt-Abend)

                                                                                                                                                       Bonner Rundschau, 16. November 2011 

LIEDBEGLEITUNG

Schubert “Winterreise“”: „Wise hat diesen Ablauf im Klavier abgebildet- lyrischer Fluss und schwarzer Schnitt. Das macht Schuberts “Winterreise” so furchtbar und so anrührend, die Hell-Dunkel-Wechsel, die Kälte von draußen, die ins Innere zieht. Er war an diesem Abend perfekt. Das “Lindenbaum”-Vorspiel zum Volkslied hört man nicht oft auf diesem Niveau – schön, aber wie alles Biedermeier voller verborgener dunkler Ahnungen.”

                                                                                                                                      H.D. Terschüren, Bonner Rundschau, 13. Feb, 2012

(Hindemith: „Das Marien-Leben“) „…Sensiblen Interpreten dieses eminent komplexen Zyklus waren die lyrische Sopranistin Asta Zubaite, am Flügel begleitet von Thomas Wise. Als exemplarisch darf deren nuancenreich ausgedeutete Lesart gelten, jener genialen Symbiose aus Text und Musik (wie sich sonst nur bei Schumanns Heine-Vertonungen oder bei Strauss/ Hofmannsthal findet) nahezu kongenial entsprechend.“

                                                                                                                                    F. Herzog, General-Anzeiger, Bonn, Dezember 2012

„Thomas Wise war dabei der ideale Partner, der mit schönsten Anschlagsnuancen immer einen ganz eigenständigen Part lieferte und auf dem Flügel gleichsam sinfonische Welten erschloss.” (Mahler-Liederabend mit Bariton Aris Argiris)

                                                                                                                                                    General-Anzeiger, Bonn 20. Dezember, 2011


DIRIGAT

Thais: „…das Beethoven Orchester Bonn sowie der Chor des Theaters Bonn (Choreinstudierung: Volkmar Olbrich) halten unter der musikalischen Leitung von Thomas Wise auf hervorragende Weise den durch das gesamte Werk durchziehenden Spannungsbogen aufrecht….Eine Aufführung wie aus einem Guss, in der es beim Schlussapplaus das Bonner Publikum nicht auf den Plätzen hält.”

                                                                                                                                                                                                 Weltexpress, 2 Juli 2014

“Die Zauberflöte”: „Schon die Ouvertüre ist ganz freudige Erwartung; Thomas Wise ist mit dem Beethoven Orchester Bonn nicht nur schnell unterwegs, sondern auch pointiert, schwungvoll und tänzerisch elegant.”

                                                                                                                                                           General-Anzeiger, Bonn, Dezember 2008

“Hänsel und Gretel”: „…eine Oper für kleine und dennoch auch für große Leute, denn die Potenzen der Musik wird durch Thomas Wise am Pult des Beethoven Orchesters glänzend ausgelotet; dabei wird Humperdincks nicht nur “waldwebender” Wagner-Verehrung Rechnung getragen. Vor allem aber wird im Orchester sängerfreundlich geatmet.”

                                                                                                                                                           General-Anzeiger, Bonn, November 2007